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Optimaler Empfang


Name: Optimaler Empfang Kategorie: Tipps vom: 31.03.2006
Es soll auch Receiver geben, die nicht über eine Signale Anzeige verfügen. Ohne diese Anzeige ist es schwierig, den Spiegel optimal auszurichten. Beim digitalen Empfang sieht man keine Unterschiede zwischen einem gutem Signal und einem Signal, was gerade noch so ok ist. In beiden Fällen sieht man das TV Bild. Das Bild ist jetzt nicht schlechter, bloß sollte das Eingangssignal weiter fallen, kann es passieren, das das Bild zusammenbricht, also kein Empfang mehr möglich ist. Das passiert dann oft bei Regen. In dem Fall reicht das Eingangssignal nicht mehr aus, um ein Fehlerfreies Bild zu übertragen. Wäre das Eingangssignal etwas höher, könnte man auch bei Regen fehlerfrei schauen.

Normal richtet man den Spiegel so aus, das das Eingangssignal so hoch wie möglich ist. So hat man auch bei Regen noch Reserven, und das Bild bricht nicht zusammen.

Was aber was tun, wenn der Receiver keine Digitale Signalanzeige habt, oder sie haben einen Analog Receiver ?

Sie könnten sich jetzt für 10-20 Euro einen Satfinder kaufen. Das ist ein analoges Zeigermessgerät, was anzeigt, wie hoch das Eingangssignal ist. Wie ein Spannungsmesser, bloß das hier nicht die Spannung gemessen wird, sondern das Signal, was Sie mit Ihrer Satellitenanlage empfangen können. Wen aber nun kein Satfinder vorhanden ist, kann man einen Trick anwenden. Man macht einen Waschlappen nass, und legt diesen auf das LNB. Der Waschlappen ist nun ein Hinderniss das das Signal stört. Dadurch senkt man selbst das Eingangssignal. Sollte das Signal nun unter einen bestimmten wert fallen, dann ist der Empfang nicht mehr optimal möglich. Beim Analogen Receiver reicht das in der Regel noch aus, damit man noch etwas vom Bild erkennt. Dann sieht man die bekannten „Fischchen“ also viele kleine weiße Streifen die durch das Bild wandern. Nun kann man versuchen durch Neuausrichtung des Spiegel das Signal zu verbessern. Ein paar mm nach rechts,links,oben oder unten können schon ausreichen um wieder perfekten Empfang zu haben. Das gleiche funktioniert auch bei digital TV. Bloß das es hier keine Fischchen gibt. Bei Digital TV gibt es nur 2 Zustände, Bild oder kein Bild. Sie müssten nun versuchen das Signal soweit zu verringern, bis auf einem Sender kein Empfang mehr möglich ist. Dann den Spiegel Neuausrichten und die optimale Empfangsposition suchen. Das ganze ist bei digitalen Empfang etwas schwieriger. Aber die meisten Geräte verfügen normaler weiße über eine digitale Anzeige, womit das Ausrichten viel einfacher ist.

Wofür das ganze gut ist:

Sie hatten vorher ein Eingangssignal von 5 db.
Das Signal wird durch den nassen Lappen um 2 db verringert.
Jetzt kommen also nur noch 3 db am Receiver an.
Damit ist kein Empfang mehr möglich.
Sie richten den Spiegel wieder neu aus, und gewinnen dadurch 1 db.
Sie haben jetzt wieder Empfang, nehmen den Lappen von Spiegel und haben jetzt ein Eingangssignal von 6 db. Somit haben Sie eine Reserve von 1db gegenüber vorher.

Diese Reserve kann schon ausreichen, das Sie bei Regen weiterhin guten Empfang haben. Vorher wären bei diesem Regen beim analogen Receiver viele Störungen aufgetreten und beim digitalen wäre unter umständen kein Empfang mehr möglich gewesen.

Aus dem Grund sollte man versuchen, die Anlage so auszurichten, das das Eingangssignal so hoch wie möglich ist. Je besser das Signal umso größer die Schlechtwetter Reserve.
Eingetragen durch: Webmaster

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